MUNA | JÄGERSEE | HARRLACH

KEIN ICE-WERK!

in Kooperation mit dem Bündnis

„Kein ICE Werk im Reichswald“

www.reichswald-bleibt.de
und der Bürgerinitiative

„Kein ICE-Werk bei Harrlach“

Zum Blog
Facebook | Instagram | Youtube

Besuchen Sie uns in den sozialen Medien

Facebook
Instagram
Youtube
01 03

Kämpfen Sie mit und für uns! Damit ein einzigartiges, schützenswertes Naturgebiet, der Bannwald der MUNA und südlich davon mit einzigartigem Ökosystem — seit 70 Jahren der Natur überlassen — in Feucht erhalten bleibt! KEIN ICE-WERK MUNA UND JÄGERSEE!

Inge Jabs

BANNER-BESTELLUNG

„Werden Sie aktiv und nehmen Sie am Widerstand teil! Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, ein Protest-Banner zu bestellen.

Bestellen Sie bei Inge Jabs unter:

09128 - 16680

Klicken Sie auf den Button „BANNER PDF“ und laden Sie die PDF-Datei herunter. Notieren Sie sich Banner-Nummer, Wunschgröße und gewünschte Anzahl. Rufen Sie o. g. Nummer an oder klicken Sie auf „E-MAIL BESTELLEN“ (banner@schutzgut-wald.de). Nach Fertigstellung setzt sich Inge Jabs wegen der Lieferung mit Ihnen in Verbindung.

Banner-Bestellung: Nummer aussuchen, Wunschgröße und gewünschte Anzahl wählen, per Telefon oder E-Mail bestellen.

ICE-Werk Feucht (Jägersee / MUNA) — ROV: „Schreiben Sie JETZT eine Einwendung!“
(Jörg Kotzur, 1. Bürgermeister Markt Feucht)

von Mat Goehmann




Schreiben Sie Ihre Einwendung als Brief an:

Regierung von Mittelfranken
Sachgebiet 24
Raumordnungsverfahren ICE-Werk
Postfach 606
91511 Ansbach


oder per E-Mail an:

raumordnungsverfahren@reg-mfr.bayern.de




Schlagworte für Ihren Inhalt:

Bannwald • Naturschutz • Artenschutz • Natura 2000 • Luftqualität • Feinstaub • Temperaturen • Trockenheit • Grundwasserschutz • Wasserversorgung • CO2-Speicher • Klimaveränderung • Lärmschutz • Lichtverschmutzung • Naherholung • Lebensqualität • Wertminderung • Sicherheitsbedenken




BIs und Vereine unterstützen Sie beim Schreiben ihrer Einwendung:

www.reichswald-bleibt.de

feucht@reichswald-bleibt.de

Hotline (ab 30.05.2022): 09128 729770*
Mo. — Fr. 10 — 12 / 14 — 16 / 18 — 20 Uhr
*Die üblichen Kosten Ihres Netzbetreibers können anfallen.




Finden Sie Argumente im gemeinsamen Gespräch:

AWO-Begegnungsstätte
Untere Kellerstraße 3a, 90537 Feucht

immer am Dienstag 9.30 — 11.30 Uhr

Bürgerstammtisch im Bernstein-Burger
Waldstraße 12, 90537 Feucht

immer am Mittwoch 18.00 — 20.00 Uhr




ICE-Werk MUNA-Jägersee: „Das werden wir nicht so in der Form machen“

Dr. Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaates Bayern

ICE Werk Rundgang im Jägerseeforst — Anwohner kämpfen weiter um den Erhalt ihres Waldes

von Inge Jabs

Bürger/Innen der Waldsiedlung und weitere Unterstützer/Innen machen sich im Frühling 2022 erneut auf einen Waldspaziergang durch den — diesmal beschilderten — Wald, der für ein ICE-Werk von der DB gerodet werden soll. Die Beschilderung der Bürgerinitiative „Reichswald bleibt“ zeigt dabei deutlich auf, welch RIESIGE Mengen an Bannwald für das Werk fallen sollen. Immer wieder wird deutlich, welch großer Schaden auf den Wald und die anliegenden Bürger zukommt.

Der Weg führt vor allem zu dem nahen „Sarkophag“, der den Schrecken und die Angst vor Schaden erst recht spürbar macht. NIEMALS kann es zugelassen werden, hier tonnenschwere Züge täglich über das Gelände fahren zu lassen! Ein Gutachten sagt angeblich aus, dass eine Umfahrung jenes HOCH-Gefahrengeländes, das Giftgas (!!!) in seinen Mauern beherbergt, in einem Abstand von lediglich 40 Metern (!!!) gefahrlos sei ... DIES wird in HÖCHSTEM Maße bezweifelt und beschlossen, ein Gegengutachten erstellen zu lassen.

Unabhängig davon wird der Erhalt des Waldes und seiner Artenvielfalt im Vordergrund für die Bewohner der Waldsiedlung stehen. Die „grüne Lunge“, die gerade auch im Hinblick auf die nahen Autobahnen und der bereits vorhandenen Zugstrecken für Güter- und Personenverkehr begrenzt ist, MUSS als nachhaltiger Klimaschutz-Gürtel in seiner jetzigen Form erhalten bleiben!

Wir nehmen Markus Söder beim Wort, der am Tag des Baumes große Worte verkündet hat, wie etwa: „Bayern ist Waldland Nummer 1. Wald hat eine hohe Bedeutung für Ökologie, Freizeit und die bayerische Seele. Bäume zu pflanzen und zu nutzen ist nachhaltiger Klimaschutz. Wälder sind wichtige CO2-Speicher. Der Freistaat investiert viel, um den Wald an Klimaveränderungen anzupassen.“ Wir wollen uns DARAUF verlassen können, zumal er ja seinem Ministerium nahegelegt hat, den Staatsforst für ein ICE-Werk NICHT zu verkaufen.

Ebenso verlassen wir uns fest auf die Regierung von Mittelfranken, die umweltschutzrechtlich KEINE Raumverträglichkeit für ein ICE-Werk feststellen kann — und wird.

Veranstaltung am Hafen, 24.4.2022 — „Standort für das ICE-Werk weiterhin offen?“

von Herbert Fahrnbauer (für das Bündnis „Kein ICE-Werk im Reichswald“ und die BI-Reichswald bleibt e.V.), Nürnberg, 24.04.2022

Die aktuelle Meldung der Deutschen Bahn bestätigt wieder einmal, wie schnell ein möglicher alternativer Standort für das geplante ICE-Werk aus dem DB-Fokus gestrichen werden kann. Gestern war der Standort am Nürnberger Hafen nach einer Bewertung der Deutschen Bahn noch geeignet, heute ist der Standort plötzlich und unerwartet ungeeignet. In der Zwischenzeit gab es einige Gesprächsrunden mit verschiedenen politischen Verantwortlichen. In diesem Zusammenhang wäre es wieder einmal interessant, welche Kriterien basierend auf welcher Planungstiefe der DB zu dieser Entscheidung tatsächlich geführt haben. Oder ist diese Entscheidung „rein politischer Natur“?

Der bisherige Entscheidungsprozess der Deutschen Bahn hinsichtlich der Bewertung von 70 möglichen Standorten war äußerst intransparent und somit für den betroffenen Bürger überhaupt nicht nachvollziehbar. Diese Vorgehensweise der DB setzt sich nun auch bei der Bewertung des alternativen Standorts am Nürnberger Hafen nahtlos fort.

Übrig bleiben weiterhin 3 mögliche Standorte, die ausschließlich im mehrfach geschützten Bannwald liegen. Alle Standorte werden zu dem durch europäisches, deutsches und bayerisches Recht geschützt. Insbesondere in der aktuellen Klimawandeldiskussion müssen diese 3 Standorte in ihrer heutigen naturnahen Ausprägung zwingend erhalten bleiben. Das bedeutet für den Entscheidungsprozess der DB aber, dass ihre Bewertungskriterien entsprechend angepasst werden müssen. Als Konsequenz daraus muss die DB, unterstützt durch die Politik, aktiv und zielgerichtet nach alternativen Industriestandorten suchen. Nur so ist die von der DB propagierte Mobilitätswende dem betroffenen Bürger überhaupt vermittelbar.

Ansonsten fährt der ICE-Express auch weiterhin mit großer Verspätung in die falsche Richtung!

Mahnwache in Nürnberg, 20. Januar 2022

Im Vorfeld des heutigen von der DB anberaumten runden Tisches mit Bürgermeistern, Landräten und Mandatsträgern jeder Ebene versammelten sich über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Verkehrsmuseum Nürnberg. Trotz denkbar schlechter Wetterlage und ungünstiger Uhrzeit erschienen weit mehr als die ursprünglich gemeldeten 30 Mitglieder der Bürgerinitiativen. Die Demonstration verlief dennoch sehr gesittet und mit freundlicher Stimmung, was auch am runden Tisch positiv bemerkt wurde.

Deutschen Bahn: Sämtliche vorgeschlagenen Alternativstandorte abgelehnt

Von Seiten der Deutschen Bahn gab es leider keine neuen Erkenntnisse. Auch wurden ohne fundierte Begründung sämtliche vorgeschlagenen Alternativstandorte abgelehnt. Wendelsteins Bürgermeister spricht dennoch von einer erfolgreichen Veranstaltung, da persönlich und parteiübergreifend die Geschlossenheit sowie Entschlossenheit unterstrichen werden konnte: Sämtliche Anwesenden lehnen die drei vorgeschlagenen Standorte auf Waldflächen ab. Zudem wurde erneut sehr deutlich das intransparente Vorgehen der Deutschen Bahn kritisiert.

Bahn-Dialog in der Reichswaldhalle, 10. November 2021

Vierstündiger Schlagabtausch

Bereits bei der Ankunft an der Halle wurde man von über 200 Personen auf dem Reichswaldplatz lautstark begrüßt, die ihre offensichtliche Unmut mit Pfeifen und Tröten kundtaten. Die Halle war trotz geltender 2G-Regelung nahezu voll mit weiteren knapp 270 Menschen.

„Wir müssen noch VIEL LAUTER werden!“

von Jörg Kotzur, 1. Bürgermeister Markt Feucht

„Wir dürfen Kommunen nicht gegeneinander ausspielen!“

Armin Kroder, amtierender Landrat des mittelfränkischen Landkreises Nürnberger Land

Kundgebung Waldseidlung Weißensee, 19. September 2021

Deutsche Bahn-Chef Lutz: Baum-Killer oder Öko-Engel?

Protestveranstaltung gegen ICE-Werk in Röthenbach b. St. Wolfgang, 2. Oktober 2021

„Kein ICE-Werk im Reichswald“. Dieser Wunsch auf etlichen Transparenten hat rund 400 Protestierende in Röthenbach, neben dem Geschäft von Thomas Phillips, zusammengeführt. Es waren nicht nur Mitglieder der Bürgerinitiativen Röthenbach, Feucht und Harrlach, die sich dort trafen, sondern etliche Normalbürger. „Wir sind hier, wir sind laut, weil die Bahn den Wald uns klaut“, skandierten sie gemeinsam.

Eine Handvoll Redner verdeutlichte, dass der vorgesehene Standort „Muna-Nord“ denkbar ungeeignet ist. Stattdessen müssten sich die Protestierenden um die beiden anderen verbliebenen Standorte „Muna-Süd“ und Harrlach kümmern, weil die Bahn lediglich „Nebelkerzen“ abbrenne.

Protest in Röthenbach b. St. W.

Kundgebung Waldsiedlung 19.9.2021 - Sachvortrag Andreas Sperling zum Thema „MUNA - Hinter dem Zaun“

Andreas Sperling informiert in seiner Rede darüber, wie vielfältig und selten die von der Rodung bedrohten Flächen der MUNA und südlich der MUNA aus ökologischer Sicht sind und erläutert, wie diese Werte in Auswahl- und Abwägungsverfahren angemessen beurteilt werden müssten. Auch stellt er vor, wie angemessene und zeitgemäße Dialog- und Bürgerbeteiligungsprozesse bereits heute gestaltet werden können.“

Globaler Klimastreik in Nürnberg. Wir waren dabei!

Gemeinsam mit ca. 2.000 (davon sehr vielen jungen) Menschen haben wir beim heutigen globalen Klimastreik in Nürnberg auch auf unseren Wald aufmerksam gemacht!

Hinter dem Zaun

Besichtigung der Muna

Immer mehr Bürger aus Feucht und Umgebung wehren sich gegen ein mögliches ICE-Werk auf dem Muna-Areal. Eines der Hauptargumente der Projektgegner ist der Schutz des Waldes und der Natur. Doch wie sieht es tatsächlich aus hinter der Absperrung? Ein Rundgang.

„Herr Söder, der Bannwald muss bleiben!“

„Erzählt das alles draußen“

von Dr. Monika Maier-Peuschel

Kundgebung Waldseidlung Weißensee, 19. September 2021

EIN UNDING!

Der Plan verdeutlicht, WIE SEHR unsere Waldsiedlung vom Bau eines ICE-Werks auf dem Muna-Gelände betroffen wäre. Es läge buchstäblich DIREKT VOR UNSERER HAUSTÜR!

Aber ob nun die Muna selbst oder das Gelände südlich davon um den Jägersee herum geopfert würde: Die „grüne Lunge“ der Ortschaften Moorenbrunn, Röthenbach b. St. W. und Feucht wäre in MASSIVSTER WEISE nachhaltig zerstört!

 
 

Foto: Antonia Kourtides

 
 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Feuchter*Innen, geschätzte Vertreter*Innen und Freunde*Innen des Naturschutzes,

ich trete hier gegen das Vorhaben an, ein ICE-Werk in ein Stück unberührte Natur, in einen Bannwald, in eine „grüne Lunge“ für unsere gesamte Region zu bauen ... nur, weil es billiger ist, als eine bestehende, naturfremde Industriefläche zu sanieren!

Diese unsere Seite „Waldsiedlung — Schutzgut Mensch und Natur“ ist mir eine persönliche Herzensangelegenheit. Seit 70 Jahren, lebe ich in der Waldsiedlung Weißensee — einem Ortsteil von Feucht, der aufgrund der etwas abseitigen Lage direkt neben dem wunderschönen Waldgelände der Muna nicht jedem vertraut sein wird. Ich teile diesen Lebensraum mit über 70 weiteren Bewohnern, die im Ehrenamt in dieses Mehrgenerationen-Wohnprojekt viel Zeit, Ideen und Geld investiert haben. Ich lade Sie ein, dieses wunderbare Viertel von Feucht näher kennenzulernen.

Unsere Gemeinschaft wurde durch die Gründung einer Genossenschaft „Waldsiedlung Weißensee“ auf eine auch formelle Basis des Miteinanders gestellt. Meine Mitbewohner/Mitglieder und ich sehen unseren Lebensraum nachhaltig bedroht. Ich bitte Sie, mit uns allen zu kämpfen — im Sinne der Naturerhaltung und der Menschlichkeit — gegen ein ICE-Werk auf dem Gelände der Muna und auch südlich davon, in unserem Naherholungsgebiet Jägersee, das es im Sinne aller Feuchter Bürger und auch im Sinne aller Besucher und Naturschützer zu erhalten gilt.

Kämpfen Sie mit mir für uns! Damit ein einzigartiges, schützenswertes Naturgebiet — nicht nur für Feucht, sondern auch für das Einzugsgebiet Nürnberg mit Moorenbrunn und Röthenbach/St. Wolfgang — erhalten bleibt!